Am Sonntagmittag gastierten die TuS Ofen 49ers beim Ligakonkurrenten Wilhelmshavener SSV II. Die in den letzten zwei Spielen glücklosen 49ers wollten nach unglücklichen Niederlagen gegen Delmenhorst und Tura 76, wieder zurück in die Erfolgsspur, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren. Dabei mussten sie jedoch auf ihren bisherigen Topscorer Paul Nachtigal sowie auf ihren Guard Manuel Zwickler verzichten.

Die 49ers starteten treffsicher in die Partie. Gleich die ersten drei Versuche aus dem Feld wurden sicher genutzt, jedoch ließ im weiteren Verlauf die Punktausbeute ein wenig nach. Es etablierte sich eine Abwehrschlacht, in der keine der beiden Mannschaften hochprozentig traf, ihren Gegner aber immer zu schwierigen Würfen zwang. Folglich lautete es lediglich 10:9 aus Sicht der 49ers zum Ende des ersten Viertels.

Mit deutlich mehr Energie und mit der richtigen Ansprache von Hendrik Heißelmann trafen die 49ers im zweiten Viertel nun auch deutlich besser den Korb während die Defense auch weiterhin nur wenig zuließ. Allen voran die Big Men mit Alexander Müer, Jelto Swalve, Gregor Schweitzer und Leo Höning waren es nun, die die Wilhelmshavener Defense zunehmend unter Druck setzten und leichte Punkte unter dem Korb erzielten. Mit 23:11 entschieden die 49ers das zweite Viertel für sich und es ging mit einer komfortablen 33:20 Führung in die Kabine.

Im Laufe des dritten Viertels gelang es den 49ers jedoch nicht, die entscheidenden Nadelstiche zu setzen, um den letzten Funken Hoffnung der Wilhelmshavener zu ersticken. Leichte Punkte und Turnovers ließen das Spiel weitestgehend offen. Auf Punkte der 49ers antwortete der Gastgeber prompt. Auch durch die zwischenzeitlich eingeführte Zonenverteidigung ließ sich der Gastgeber nicht verunsichern und packte dabei in der Defensive noch eine Schüppe drauf, sodass das dritte Viertel 8:16 an den Gastgeber ging und Trainer Hendrik Heißelmann zur letzten Viertelpause bat.

Mit der drohenden dritten Niederlage im Rücken besannen sich die 49ers auf ihre Stärken – die Defensive. Der Gegner wurde erneut zu schwierigen Würfen gezwungen, Rebounds wurden zu Gunsten der 49ers entschieden und in der Offensive wurden kluge Entscheidungen getroffen. Eine zwischenzeitliche 13 Punkte Führung ließen sich die Oldenburger nicht mehr nehmen und verwalteten das Ergebnis bis zur Schlusssirene beim Stand von 51:41.

Die Mannschaft zeigte sich zufrieden, aber auch selbstkritisch mit der streckenweisen fehlenden letzten Konsequenz in der Defensive und im Abschluss. Nach zuletzt zwei Niederlagen ist jedoch das richtige Zeichen gesetzt worden, dass nach wie vor mit den 49ers im Kampf um den Aufstieg zu rechnen ist.

Topscorer TuS Ofen: Alexander Müer (11 Punkte), Daniel Hirsch (9 Punkte), Jelto Swalve (7 Punkte), Jannek Stöwer (6 Punkte), Gregor Schweitzer (6 Punkte), Leo Höning (6 Punkte), Jochen Herrmann (4 Punkte), Matthias Arnold (2 Punkte)

Fourty-Niners!