Nach einem spielfreien Wochenende gelang den Basketballern des TuS Ofen 49ers mit einem klaren Sieg über den bis dato ungeschlagenen Hundsmühler TV I der zweite Auswärtssieg in Folge in der Kreisliga Ost.

Die 49ers waren durch einen Sieg des Bürgerfelder TB III gegen Tabellenschlusslicht SV Lemwerder am Vortag zwischenzeitlich auf den fünften Rang der Tabelle abgerutscht. Zwar haben die 49ers weniger Spiele absolviert, aber zwei Punkte gegen die schnellen und wendigen Spieler der Hundsmühler „Büffel“ waren dennoch Pflicht, um den Kontakt zur Tabellenspitze halten. Die Ausfälle von Matthias Arnold, Manuel Zwickler und Stefan Winter auf den Guard-Positionen bereiteten Trainer Hendrik Heißelmann daher besondere Sorge – zu Unrecht, wie das Ergebnis zeigen sollte.

Beide Mannschaften starteten das Spiel zunächst nervös und vergaben einige Würfe, so dass Mitte des ersten Viertels lediglich ein mageres 4:5 für die Gäste auf der Anzeigetafel stand. Alle Punkte der Ofener erzielte dabei Jelto Swalve, der seine körperliche Überlegenheit unter dem Korb gegen die kleineren Verteidiger geschickt ausnutzen konnte. Immerhin gingen die Ofener in der Verteidigung konzentriert zu Werke und insbesondere Daniel Hirsch und Michael Schwarz ließen den beiden Topscoren der Gastgeber wenig Raum. Im weiteren Verlauf des Viertels kamen die 49ers auch offensiv besser ins Spiel und einige Treffer von Paul Nachtigal sorgten dafür, dass der Vorsprung zur Viertelpause auf sieben Punkte anwuchs.

Durch einige schnelle und zum Teil überflüssige Fouls zu Beginn des zweiten Abschnitts machten sich die Gäste aus Ofen nun aber das Leben selbst schwer, denn bereits nach drei gespielten Minuten war die Mannschaftsfoulgrenze erreicht: Jedes weitere Foul bescherte nun dem Gegner aus Hundsmühlen zwei einfache Freiwürfe. In einer frühen Auszeit schwor Trainer Hendrik Heißelmann sein Team daher nochmals auf die Defensiv-Strategie ein und konnte anschließend verfolgen, wie die Spieler die Ansagen umsetzten. Durch konzentrierte Verteidigung und konsequentes Ausnutzen der Größenvorteile unter dem Korb konnte der TuS Ofen seinen Vorsprung zu Halbzeitpause auf solide 15 Punkte (22:37) ausbauen. Dabei stellte das Duo Swalve/Nachtigal die Gastgeber ein ums andere Mal vor unlösbare Probleme.

Auch in der zweiten Hälfte ließen die Ofener nicht locker. In der Offensive strukturieren Aufbauspieler Janneck Stöwer und Michael Schwarz das Angriffsspiel gut, so dass die 49ers nach gutem Passspiel immer wieder zu freien Würfen kamen – lediglich die Trefferquote ließ dabei zu Wünschen übrig. Durch clevere Pässe gelang es dennoch immer wieder in Korbnähe abzuschließen und zu sicheren Punkten zu kommen. Auf der anderen Seite des Feldes kontrollierten „die Großen“ um Alexander Müer und Jelto Swalve die Rebounds und ließen so kaum zweite Wurfchancen für die Hundsmühler zu. So ließen die Ofener bis kurz vor der Viertel-Ende lediglich sechs Punkte der Gäste zu – nur um mit der Schlusssirene des dritten Viertels noch einen „Buzzer Beater“ von der Mittellinie zu kassieren. An der nun auf 22 Punkte angewachsenen Führung änderte dieser „Sonntagswurf“ aber nur wenig.

Im Schlussviertel reduzierten die Gäste aus Ofen etwas die Intensität und erweiterten die Spielerrotation. In der Verteidigung zeigt diese ungewohnte Rotation kaum Konsequenzen, aber offensiv wurde das Spiel zunehmend zerfahren, was sich am Viertel-Ergebnis von lediglich 3:6 zeigte. Am Ende der 40 Minuten Spielzeit stand ein verdienter und über weite Strecken ungefährdeter 34:59 Auswärtssieg der TuS Ofen 49ers sowie die Rückkehr auf Tabellenplatz vier zu Buche.

Nach dem Auswärtssieg im vergangenen Spiel gegen SSV Wilhelmshaven II unterstreicht das Team damit seine zurzeit gute Form und die klare Ambition, um die oberen Plätze der Tabelle mitzuspielen.

Die nächste Chance, um sich weiter nach oben zu spielen, kommt bereits am 25.11.2018 im Auswärtsspiel gegen den Tabellennachbarn aus Bürgerfelde.

Punkteverteilung TuS Ofen 49ers:

  1. Schwarz (2 Punkte), R. Hamdan (0), A. Müer (8), J. Stöwer (2), D. Hirsch (3), J. Herrmann (2), J. Swalve (15), P. Nachtigal (20 / 1 Dreier), L. Höning (7 / 1), G. Schweitzer (0)